Auf dem trocken-warmen Kalkrasenuntergrund des "Rockelshostert" gedeihen derzeit 16 Orchideenarten, als besonders selten gelten davon vor allem das Affenknabenkraut (Orchis simia, Abb. 1) und eine Hybride der Bienragwurz mit gelber Lippe (Ophrys apifera chlorantha).
Das Biotop verfügt über mehrere Quellen, die ergiebigste ist die Lambachquelle. Besonders wertvoll sind aber zwei Kalksinterquellen im unmittelbaren Steinbruchbereich. Charakteristisch für diese Kalksinterquellen sind die kalkverkrusteten Moosüberzüge, die sich bilden, wenn der Kalk aus dem harten Quellwasser ausfällt. Am Lambachufer befinden sich zudem imposante Trofsteinfelsen (Abb. 2) und -formationen. |