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Alter Steinbruch  
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Landschaft - Alter Steinbruch

Alter Steinbruch

 

Der alte Steinbruch, gelegen im Flurdreieck Irrel-Menningen-Niederweis, stellt eigentlich nichts anderes als eine durch Auswaschungen von Nims und Lambach bloß gelegte Abbruchkante einer in der Südeifel an mehreren Stellen offenliegenden Kalksteinformation dar.

Obwohl sogar in den Unterlagen der Antragsteller von der „Wiederaufnahme des Steinbruchs“ die Rede ist, gab es an dieser Stelle nie einen offiziell genehmigten Steinbruch. Doch wurden wohl seit den Römern, die sich zahlreich in der Region niederließen, immer schon kleinere Mengen Steinmaterial zum Bau aus dem Kalksteinmassiv gewonnen.


Abb. 1  
 

Abb. 2  

Auch in der Nachkriegszeit wurden hier, unter Einsatz von Sprengstoffen, Steine entnommen. Nachdem jedoch gegen Ende der 50er Jahre die ersten Gesetze zum Betrieb solcher Anlagen verfasst wurden, kamen die Aktivitäten im alten Steinbruch zum Erliegen. In der Folgezeit konnte sich das Abbaugebiet relativ schnell wieder renaturieren, auch weil die bis dahin erfolgten Eingriffe durch Menschenhand sich als nicht so gravierend herausstellten. Der Steinbruch und die umliegenden Einzelbiotope entwickelten sich zu einem nach Flora-Fauna-Habitat Richtlinien hochqualifizierten Gebiet, dass dringend auf eine Unterschutzstellung wartet.